Pessach/ Passover in New York

Hallo hier bin ich wieder! Zugegeben, diesmal hat es etwas länger gedauert.

Es ist Pessach- Fest!
Und da in Boro Park in Brooklyn die größte fromme Judengemeinde außerhalb Israels ist, dachte ich, es wäre angemessen darüber zu schreiben.

Es ist nicht zu übersehen, dass die jüdische Gemeinde hier riesig ist. Überall in der Stadt deuten Namen, das Angebot im Supermarkt und viel mehr darauf hin. Hier einen traditionell gekleideten Juden zu sehen, gehört einfach zum Gesamtbild in New York.
Aber Boro Park ist noch einmal etwas Anderes.
Es ist als würde man eine Zeitreise machen, oder eine Reise in ein fremdes Land auf das man nicht vorbereitet war.
Man biegt um eine Straßenecke und auf einmal ist man in einer ganz anderen Welt.
Alle sind schwarz gekleidet. Männer laufen in Grüppchen mit Büchern unter dem Arm und wehendem Gewand die Straße entlang. Vermutlich auf dem Weg ins Kollel,
wo sie den Tag mit ihren Studien und ihren Studienkollegen verbringen.
Schläfenlocken, Hüte, kniebedeckende Röcke,einfache praktische Schuhe.
Alle sind sehr schlicht und zurückhaltend.
Keine auffällige Erscheinung, keiner sticht heraus oder versucht sich hervorzutun.
Und jeder scheint sehr auf sich konzentriert zu sein.
Das ist ein ungewöhnliches Gefühl in New York, einer Stadt in der man sich selber so stark durch den Kleidungsstil ausdrückt, und wo jeder versucht sich durch irgendetwas von der riesigen Masse abzuheben.

Auf der anderen Straßenseite spielen Kinder unter dem wachsamen Blick der jungen Mütter Klatschspiele. Laut ist keines von ihnen.
Alle  Erwachsenen richten den Blick entweder auf den Boden oder starr gerade aus.
Außer den Müttern natürlich, die konzentrieren sich voll und ganz auf ihren Nachwuchs.
Sogar mit schwarzer Jeans, schwarzem T-Shirt und schwarzer Jacke komme ich mir hier Fehl am Platz vor. Ich bin definitiv nicht Teil der Gemeinde.
Da ich die ersten paar Tage direkt um die Ecke gewohnt habe, war ich wenigstens auf die schwarze, schlichte Kleidung vorbereitet, und habe auch mein Haar in einen schlichten Pferdeschwanz züchtig zurückgebunden. Trotzdem falle ich auf wie ein bunter Hund.
Ich will auch nicht respektlos erscheinen.
Obwohl ich mir beinahe unwillkommen vorkomme, oder so zumindest so als würde mich jeder hier verurteilen (was sie vermutlich nicht tun-aber trotzdem), fasziniert mich das.
Umgeben von so vielen Versuchungen trotzdem seiner Religion und seiner Gemeinde treu zu bleiben ist etwas besonderes.

Und jetzt ist in Boro Park noch viel mehr los.
Die Frauen wirken gestresst und legen ein strammes Tempo an den Tag. Doch ich finde, dafür, dass so viel auf sie zukommt, wirken sie ziemlich cool.
Man spürt fast ein bisschen Vorfreude in all dem geschäftigen Treiben.
Es ist Pessach-Fest. Das womöglich wichtigste Fest im Judentum.

Hier eine kurze Erklärung für die, deren Erinnerungen an den Schulreligionsunterricht der sechsten Klasse schon etwas verblasst sind:
Beim Pessach- Fest ( das ca. eine Woche lang dauert), wird der Auszug aus Ägypten und somit die Befreiung des jüdischen Volkes aus der Sklaverei gefeiert.
Das Pessach-Fest beinhaltet verschiedene Riten und wird hauptsächlich mit der engen Familie begangen.
Normalerweise dauert es 7 Tage lang, bei orthodoxen Juden jedoch 8.
Bekannt ist wahrscheinlich noch, dass während des Festes nichts Gesäuertes gegessen werden darf.

Jetzt zu dem Part von dem ich nicht weiß, wie die jüdischen Frauen ihn meistern:
Die Vorbereitung.
Ein traditioneller jüdischer Haushalt liegt komplett in der Hand der Frau.
Sprich Einkäufe, Putzen, Verwaltung des Haushaltsgeldes etc. etc.
Nun muss aber vor dem Pessach-Fest nicht nur der komplette Haushalt zum Glänzen gebracht werden, sondern auch sämtliche saure Speisen (Chametz) müssen entfernt werden (können nach dem Fest zurückgekauft werden).
Glasgeschirr wird über drei Tage in Wasser gelegt und nach 24 Stunden gewechselt. Der Rest an Geschirr  wird mit heißem Wasser abgekocht.
Von der Zubereitung der  “Seder”-Speisen will ich gar nicht erst anfangen. Ich denke ihr habt eine kleine Idee von den Ausmaße dieses Festes bekommen.

Man kann sich also auch den Trubel in Boro Park vorstellen, kurz bevor Pessach beginnt.
Interessanterweise sind die ersten Treffer wenn man “Pessach” bei Google eingibt Hotelanzeigen.
Der Trend entwickelt sich nämlich dahin, Pessach nicht mehr Zuhause zu verbringen. Stattdessen fährt man mit der Familie in ein nettes Hotel ( und es gibt unglaublich viele “Passover-Specials”) und konzentriert und besinnt sich auf die Ursprünge des Festes, anstatt in Arbeit zu ertrinken.
Außerdem wird momentan an jeder Ecke “Matzo” verkauft und die Kochmagazine haben ein riesiges Register an koscheren, und Pessach-freundlichen Rezepten.
Das erleichtert die Arbeit vermutlich auch. Denn wenn man auch noch so viele Brotfladen backen muss, wie in einer Woche gegessen werden, ist man am Ende wahrscheinlich total gaga. Wenn ich nämlich vom engsten Familienkreis spreche, dann sind das nicht Vater,Mutter, Kind sondern gut und gerne mehrere dutzend Verwandte die einen Zuhause beehren.
Es gibt sogar eine Menge “Survive Passover”-Ratgeber. Verständlich.
Ich habe es zwar nie miterlebt (vielleicht ja eines Tages), aber ich kann mir unschwer vorstellen, dass man bei all den strengen Regeln und Reihenfolgen mal durcheinander kommt. Plus das man umgeben von tausenden Verwandten ist, denen man nicht auf die Füße treten will und man somit gezwungen ist, eine ganze Woche lang einen diplomatischen Tanz aufzuführen.

Übrigens wird die Tradition des Pessach-Festes auch im christlichen Abendmahl widergespiegelt.

Ich werde definitiv nächste Woche nochmal nach Boro Park fahren um zu sehen, wie die Straßen in diesem Viertel während Pessach aussehen. Und ich habe auch immer noch nicht die Hoffnung verloren, einen Rabbi zu treffen, der bereit ist, mir einen tieferen Einblick zu erlauben und mir mehr zu erklären.

Also Happy Passover meine Lieben! Und bis bald!

 

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Hello there!

I am sorry it took so long until this article came.

It’s Passover!
And as Boro Park in Brooklyn is the home to the biggest jewish community outside of Israel, I thought it would be a good idea to write about this holiday.

You can’t ignore that there is a huuuugee jewish community in New York.
Not only that you see a lot of people in their traditional clothing, but also you can get kosher food wherever you are and also the last names of a lot of people seem to have jewish roots.

But Boro Park is still different.
When you go there, it’s like traveling in time or going to a very different country, that you weren’t prepared for.
Just by turning around a corner, you enter a whole new world.
Everyone’s dressed in black. Men walk in small groups, their books under their arm. Probably on their way to the Kollel, where they spend their day studying.
Earlocks, hats, skirts that must at least cover the knees, and simple but practical shoes.
All black everything. And all very simple and unobtrusive.
No one tries to stand out from the crowd, and they all seem to be very focused on themselves and what they’re doing.
Which is a weird feeling in New York. A city where everyone tries to express themselves through their style.  And where everyone tries to stand out and be something special.

On the other side of the street children play some games. A group of mothers watching them carefully.  None of the children is loud while playing.
The adults keep their eyes to the ground or just straight forward. As if no one could move them from their path. Except for the mothers that keep an eye on their children  of course.

Even though I am wearing black pants, a black shirt and a black jacket, I feel like a purple glittering unicorn that’s trying to hide in between a flock of horses-but NOT in a good sense.
I am definitely not part of the community.
As I have lived just around the corner when I first came to New York I was prepared for the black clothes, and I have also a ponytail instead of my hair open.
But I still feel like a total misfit. I don’t want to seem disrespectful.

I feel not very comfortable or welcome, I feel like everyone here is judging me ( what they’re probably not doing, but still… ). Though I am fascinated.
They see all these temptations everyday, but they stay loyal to their religion, the commitments that comes with it, and also loyal to their community. This is something very special I think.

But now there is even more going on in Boro Park. The women seem stressed.
Even though I think they seem pretty cool, thinking of what they still have to do during the next days, and what they had to do in the last couple of days.
There was almost a sense of anticipation in this hustle and bustle in the streets.
It’s Passover. Probably the most important holiday in judaism.

Here is a short reminder for all of you that have forgotten what they’ve learned in school:
Passover is the celebration of the liberation of the jewish people from the slavery in Egypt.
The holiday is about 7 days long. Only the orthodox jews have 8 days of passover.
Passover includes a couple of very old rituals and is celebrated with the closest family members.
During passover you’re not allowed to eat anything acidified (chametz).

 

Let’s get to the hardest part of the whole festival:

The preparation.
In a traditional jewish household the woman takes care of everything that has to do with the house and making the place a home. That means buying groceries, cleaning, taking care of the children, organizing the money that is needed etc.
But everything is even more before passover. The whole household must be cleaned very carefully, all the chametz must be sold or thrown away ( can be bought again after passover) .
Glass tableware has to be put in water for three days, and all the rest of the tableware needs to be cleaned with boiling water to make it kosher.
I won’t even start to explain how long it takes to prepare all the “seder”-food.
but I think you can imagine how much work the jewish women need to put in this festival.

When you enter the word “passover” in google, the first things you’ll see in your search results will be ads for hotels that offer “passover-specials.”
this seems to be the new trend. Instead of running through your house trying to remove all chametz, you book a hotel somewhere nice. Being able to remember why they’re celebrating this festival instead of thinking of what to cook next.
Also they offer “matzo” at every corner, which makes life also way easier. Imagine you had to bake bread for a whole bunche of people, for one week. I feel like crying only by the thought of it.
Because when I am talking of the closest family members I am not only talking about father, mother, child but a couple of dozens of people.
Finding kosher recipes is also getting easier. The cooking magazines offer a wide range of different ideas what to cook for passover.
There are even “How to survive passover” books and articles.
Though I never had a passover, I can easily imagine how hard it can be.
Thinking of all the rules, all the procedures that need to be done in a certain order… I would probably mess everything up. Plus the whole family gathering thing. Not only for one night, but a whole week.
Trying not to hurt anyones feelings or to insult anyone requires a lot of diplomatic skills.

Besides, the passover festival is also reflected in the christian communion.

I will definitely go to Boro park next week to see how the flow is during passover. I assume it’s all pretty quiet on the streets.
And I haven’t lost hope to find a rabbi who can give me an insight on how everything works in a synagoge and who can explain everything in detail.

So happy passover!
And have a good night!

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Celebrating Earth Day!

Happy Earth Day everyone!
Today we’re supposed to remember that we have to take care of our earth, just as much as mother earth takes care of us.

To be honest after writing my introduction I was a bit lost.
What can you do to celebrate Earth Day?
I didn’t want to preach about how irresponsible and disrespectful some people treat their environment.
I didn’t want to write a 10-point list of tips how you change your whole life to save our planet. And then I tried to find ways to treat our earth a little bit nicer everyday.

Trying to find a way how to celebrate earth day, gave me the idea of having a little earth day every week or at least every month.
So one day where I don’t use car, bus or anything like that and take the bike instead. Where I try to not waste too much water, eat food from my area and not from the other hemisphere and try to not use any plastic that you can’t recycle. Being organic for one day!
Turning off all the lights and instead of netflix & chill I could go outside and enjoy a park or something like that.
I am going to try this, and tell you about it.

If you want to do something for the actual Earth Day ( so today, the 22nd of April), you could donate something to a botanical garden or even plant some flowers or something. Reflect how much garbage you produce everyday and how you could make a small difference by maybe taking your own bag to the grocery store,stopping the thine you spend in the shower and telling your neighbor to start waste separation.

I wish you guys a great day! Let’s just take the spirit of earth day to  celebrate our earth and its’ beauty!

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Fröhlichen Tag der Erde ihr Lieben!
Heute sollen wir uns daran erinnern, dass wir uns um unsere Erde kümmern müssen, so wie uns die Erde mit allem versorgt was wir brauchen.

Ehrlich gesagt wusste ich nach meiner kurzen Einleitung nicht so ganz, wo ich weitermachen sollte.
Was könnte man machen um den Tag der Erde zu feiern?
Ich will jetzt hier niemandem predigen was er zu tun hat oder mit dem Finger auf Leute zeigen, die vielleicht noch etwas rücksichtsvoller sein könnten wenn es um das Thema Umweltfreundlichkeit geht.
ich wollte auch keine 10-Punkte-Liste schreiben wie man sein Leben komplett auf den Kopf stellt und dem Retten unserer Erde widmet.
Und dann habe ich nach Wegen gesucht wie ich jeden Tag ein kleines bisschen rücksichtsvoller sein könnte.

Darüber nachzudenken wie ich den Tag der Erde feiern könnte, hat mich zu einer anderen kleinen Idee inspiriert.
Wie wäre es mit einem mini Tag der Erde jede Woche oder zumindest jeden Monat einmal.
Das heißt ein Tag an dem ich anstatt Bus oder Auto lieber das Fahrrad nehme oder zu Fuß gehe. Wo ich versuche so wenig Wasser wie möglich zu verschwenden, Nahrungsmittel kaufen die alle in meiner Gegend produziert und angebaut wurden anstatt Kiwis die aus Neuseeland eingeflogen wurden. Versuchen kein Plastik zu benutzen und wenn dann nur recyclebares.
Einfach mal alle Lichter und alles für eine gewisse Zeit ausschalten und anstatt Zuhause vorm Laptop zu hängen einfach mal raus in den Park gehen.
Ich werde mal sehen wie ich das so finde und werde von meinen Erfahrungen berichten.

Wenn ihr heute auch etwas für unsere Erde machen wollt, dann wären doch Spenden an botanische Gärten oder Blumenpflanzen Ideen. Niemand verlangt, dass ihr jetzt zum Vollzeitbaumumarmer werdet.
Aber einfach mal seinen Alltag reflektieren und überlegen wieviel Müll man produziert und wo das vielleicht reduzierbar ist, ist auf jeden Fall immer drin!
Seine eigenen Einkaufstaschen mit zum Supermarkt bringen, seine Duschzeit zu stoppen und seinen Nachbarn an diese Sache mit der Mülltrennung zu erinnern sind andere Ideen.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag! Feiern wir einfach mal die Schönheit unserer Erde!
Bis bald!

Discrimination/ Diskriminierung

Today I want to write about a pretty serious topic.
Discrimination is a thing that happens all over the world.
I always had the impression that it didn’t even make a big difference if people were educated or not.
Even in the modernized western world discrimination is still omnipresent.

It doesn’t matter for what you’re being discriminated.
If it’s for being a woman, black, white, too small, too big, a ginger, gay, muslim or because you like the color purple.
Discriminating someone is always wrong.

“Discrimination strikes at the very heart of being human.  It is treating someone differently simply because of who they are or what they believe.

We all have the right to be treated equally, regardless of our race, ethnicity, nationality, class, caste, religion, belief, sex, language, sexual orientation, gender identity, age,health or other status.”

Source: https://www.amnesty.org/en/what-we-do/discrimination/

I started thinking of writing an article like this just the other day.
At the moment I am in New York and I am looking for a job.
So I was about to fill in an application form in one place, and then one question surprised me. Not in a good way…It  was about my ethnic group.
I had the choice between:
-American Indian or Alaska Native
-Asian
-Black or African American
-Hispanic or Latino
-Native Hawaiian or Other Pacific Islander
-Two or More Races
-White

Though they had a paragraph where they explained that they wouldn’t discriminate anyone, I felt like this was wrong.
First of all I am none of the above, and second I don’t know why my ethnical background matters if all I want to do is selling food.
Am I not good enough if I am “two or more races”? Or am I overqualified?
Maybe they want only black people so that everyone thinks they are being nice.
No matter how you put this, for me it is more than just inappropriate. I don’t care if it lowers or increases my chances to get employed.
I could have also ticked the box that I didn’t want to answer but I had the feeling that this would make everything worse.
No one else in this room was shocked about the question.
I might be a little too sensitive, but this really disturbed me.
It felt like someone was trying to put me in a box. And I really don’t like this way of thinking. That they were reducing me to a thing that I didn’t have any influence on. Plus there wasn’t even a box that really  matched my ethnical background.
I am proud of being a mix, but not in the sense that I would think that this is the best thing one could be. Proud is not even the right word to describe how I feel.
It’s just a fact that I am not ashamed of and that I appreciate also in a certain way, as I had the chance to enjoy a huge cultural diversity at home.
Actually I really don’t care. It isn’t my personality.
Of course it had influence on how I grew up, but it doesn’t feel like that’s my personality or that explains any of my character traits.
It wouldn’t explain why I am being kind, friendly, or why I might do some criminal action.
I fully understand that growing up in a certain cultural group, has of course influence on what I think about moral etc. ,still I don’t wake up and feel German-French-Polish-Srilankan.
I feel human. And that’s also what I am at the end of the day.

Well that’s it for today. I am sure this is not the last thing I have to say about discrimination, so there will be more coming.
But for tonight it’s enough.
And please if you see someone being discriminated or if someone discriminates you say something. Stand up against this way of thinking. Because even the smallest voices they can make it major. Not accepting this behavior is already a change.
(Doesn’t mean you should join fights or anything like this!)
Just refuse to think in these superficial boxes and give everyone the same chances.

Have a good night and lots of love to everyone!:)

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Heute möchte ich über ein eher ernstes Thema schreiben.
Diskriminierung passiert jeden Tag sehr vielen Menschen.
Ich hatte immer den Eindruck, dass es auch keinen Unterschied macht wie gebildet und aufgeklärt die Leute sind,die andere diskriminieren.
Auch in der modernisierten westlichen Welt ist Diskriminierung ein großes, omnipräsentes Thema ist.

Es ist völlig egal für was man diskriminiert wird. Sei es der Fakt, dass man eine Frau, schwarz, weiß, zu dick, zu klein, zu groß, rothaarig oder Muslim ist. Oder weil Lila zufällig die Lieblingsfarbe ist.

In meinem englischen Beitrag zur Diskriminierung, habe ich an dieser Stelle ein Zitat von der Website von Amnesty International eingefügt. Auf Deutsch war es nicht so gut formuliert und dann habe ich einfach mal “Diskriminierung” bei Google eingegeben um eine adäquate Definition zu finden…
Nach zwei Wikipedia-Einträgen zum Thema, war bereits der dritte Treffer ein Zeitungsbericht mit dem Titel “Umfrage: Diskriminierung weit verbreitet”, darunter:
“Jeder dritte Deutsche hat laut Studie Diskriminierung erlebt.”
Die Artikel wurden vor 2 Tagen veröffentlicht. Also ein hochaktuelles Thema, das nicht zu unterschätzen ist.
Jeder Dritte ist ein ziemlich trauriges Ergebnis für eine so fortschrittliche Gesellschaft.

Natürlich denkt man öfter über dieses Thema nach. Aber ernsthaft überlegt einen Beitrag darüber zu schreiben, habe ich vor ein paar Tagen.
Ich bin momentan in New York und auf der Suche nach einem Job. Ich laufe ungefähr in jeden Laden und frage ob zurzeit Leute gebraucht werden.
Jedenfalls war ich dann dabei, ein Bewerbungsformular auszufüllen, als ich stutzte.
Die nächste Frage, galt nicht etwa meinen Erfahrungen oder ähnlichem, nein. Es ging um meinen ethnischen Hintergrund.

Ich hatte die Wahl zwischen:
-American Indian or Alaska Native
-Asian
-Black or African American
-Hispanic or Latino
-Native Hawaiian or Other Pacific Islander
-Two or More Races
-White

Obwohl in einem kleinen Absatz kurz erklärt wurde, dass sicherlich nicht anhand der gesetzten Kreuze diskriminiert würde, hatte ich ein nur einen Gedanken im Kopf:
Das ist so falsch! Das gehört hier nicht hin!!

Zu aller erst mal, ich passe in keine der obigen Kategorien wirklich rein. Wenn überhaupt in mehrere ( das war aber nicht möglich), und dann war mir auch überhaupt nicht klar, was meine Volksgruppe, oder wie man das nennen mag, mit dem Job zu tun hat. Wo ist denn der Unterschied? Wozu braucht jemand diese Information, wenn alles was ich machen will, ein bisschen Essen verkaufen ist?

Bin ich nicht gut genug als “Two or More Races”?
Oder vielleicht sogar überqualifiziert?
Egal wie man es dreht und wendet, diese Frage ist absolut unangemessen und meiner Meinung nach auch nichtig.
Es war auch möglich zu sagen, dass man diese Information lieber nicht weitergeben würde.Aber das fühlte sich an, als würde ich direkt aus der Auswahl rausgeworfen werden und meine Chancen für den Job stünden gleich Null.
Aber abgesehen von mir, war niemand in dem Raum schockiert über diese Frage.

Vielleicht bin ich ein bisschen zu sensibel oder reagiere ein bisschen über, aber das hat mich wirklich verstört.
Das wurde ich vorher noch nie gefragt.
Jemand versuchte mich in eine Schublade zu stecken. Und das Schubladen-Denken passt mir gar nicht. Ich wurde einfach reduziert auf etwas, auf das ich noch nicht mal Einfluss hatte oder habe.
Zudem kam, dass es für mich nicht mal eine passende Schublade gab. Fühlt sich auch nicht besser an, als in einer Schublade drin zu sein.
Ich bin stolz darauf ein Mix aus verschiedenen ethnischen Gruppen zu sein. Nicht Stolz in dem Sinne, dass ich irgendwem erzählen würde, dass das coolste was man sein kann so wie ich zu sein.
Eigentlich ist Stolz nicht mal das richtige Wort.
Es ist halt einfach ein Fakt und ich schäme mich nicht dafür, aber ich brüste mich auch nicht damit. Wieso auch?
Ich weiß zu schätzen, dass ich in einem Umfeld aufgewachsen bin, in dem ich Einflüsse aus überall in der Welt hatte und viel über andere Kulturen gelernt habe.
Aber eigentlich ist es mir egal. Das macht nicht meine Persönlichkeit aus, erklärt nicht meine Charakterzüge.
Es erklärt nicht warum man freundlich, warmherzig oder gütig ist. Und es erklärt auch nicht warum man kriminell ist.
Ich sehe absolut ein, dass das Aufwachsen in einem bestimmtem kulturellen Umfeld einen Einfluss auf Vorstellungen von Moral u.ä. hat.
Aber trotzdem, wenn ich aufwache fühle ich mich nicht erstmal deutsch-französisch-srilankan-polnisch.
Ich fühle mich wie ein Mensch. Und genau das bin ich auch. Völlig Schubladenfrei.

So das war’s. Ich habe den Text endlich übersetzt!
Ich bin mir sicher, dass das nicht der letzte Artikel zum Thema Diskriminierung o.ä. war. Aber für’s erste reicht das.
Und bitte, wenn ihr seht, dass jemand diskriminiert wird oder wenn ihr selber diskriminiert, dann wehrt euch dagegen. Sagt etwas. Macht klar, dass das nicht Richtig ist und dass ihr das nicht akzeptiert.
Weigert euch in so oberflächlichen Schubladenkategorien zu denken und gebt allen die gleichen Chancen!

Bis dann!

9 Places To Go Before They’re “Trendy”

Hello there!
Today I met two girls from France in Bryant Park.
We actually started talking because this one Lady wanted to talk to us about God.
So after this Lady left us alone because we didn’t understand the “one truth in life” that she tried to explain, we started a conversation.
It was just a usual traveller conversation. Which are always a lot like the following:
-Hey where have you been?
-Oh really? I have been there too! It was lovely!
-Yeah I can imagine, I really want to go there too! But did you really eat this?
Et cetera, et cetera, et cetera.

As a traveller of course you get to talk to a lot of other travellers.
And I noticed, that the places and the way how people travel change a lot.
So for example when I used to be in school and talk to the older students, they would usually plan different tours around Europe or America.
Then Australia became a huge trend. The first ones going to Australia were pretty exotic, but then everyone went.
Small groups of friends booked a flight, packed their backpacks and left to enjoy
work & travel in Down-Under.
But today Australia isn’t special anymore.
It’s the thing everyone does.
So people started traveling around  Australia and South-East Asia.
They would not only see Australia, but also places like Bali, Thailand, Vietnam etc.
And also the groups became smaller and smaller. Instead of taking 7 best friends there would be only three or four people together.

The latest trend seems to be to travel alone.
Travelling alone used to be uncool, boring, dangerous and maybe something for older people. It isn’t anymore.
Well of course it is dangerous sometimes, and scary and freaks you out. And of course you feel lonely from time to time (but this can also happen when you’re traveling with friends) but you can re-invent yourself. Be whoever you want to be, and it is impossible to not meeting new people.
So now everyone’s keen on being forced to spend time with themselves.
Keen on traveling alone.
Actually I just read an article in a magazine where the advantages of traveling alone were listed.
Everyone wants to learn the lesson that the island existence can teach you about life and yourself.
But not only traveling alone, but also going to exotic places is what the new “generation of travelers” does.
Out of our comfort zones into an unknown world full of adventures.
Getting to know the people and their sorrows, trying to understand their culture and learn all you can learn from it for life.
It isn’t about seeing the Great Barrier Reef anymore, though of course stuff like this is still fun and on the list, but the focus has changed.
At least as far as I can tell.

So what I am going to do, is telling you 9 secret places that travelers have already on their list and places where you should go before it’s super touristic.
I haven’t been to all of these places but that’s what our ( other people and me) conclusion is:

  1. Taiwan 
  2. Berlin, Germany ( the european version of New York)
  3. Argentina
  4. Iran ( the food there should be convincing enough to make you want to go there..)
  5. Uzbekistan ( or another country in Centralasia) 
  6. Croatia ( beautiful cities, and wonderful landscape,PLUS it’s cheap!)
  7. Austin, Texas
  8. Sri Lanka ( more and more people go there, don’t miss that small paradise ) 
  9. Iceland 

These countries are all very different,and I hope you find something that suits you…

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You’ll hear from me!

 


 

Hallo!
Heute habe ich im Bryant Park zwei französische Mädels kennengelernt.
Wir kamen ins Gespräch, da wir alle drei Opfer von einer Frau wurden die mit uns “über Gott reden” wollte und die  “die eine Wahrheit im Leben” mit uns teilen wollte.
Während sie mit uns sprach warfen wir uns mitleidige Blicke zu und als die Frau ging fingen wir eine Unterhaltung an.
Es war die typische “Reisende-treffen-andere-Reisende”-Unterhalung.
Mein Part in der Konversation ging ungefähr so (den anderen Part kann man sich dann denken):
-Hey, wo kommt ihr her?
-Ach wirklich? Da war ich auch schonmal! Es war ja soooo toll!
-Oh jaa das kann ich mir vorstellen, ich wollte da auch schon Immer mal hin!
-Aber hast du wirklich dieses merkwürdige Gericht da gegessen?
…den Rest kann man sich ja denken…

Auf Reisen spricht man viel mit anderen Reisenden. Und ich habe festgestellt, dass sowohl die Reiseziele als auch die Art wie man reist sich immer mehr ändern.
Zum Beispiel als ich noch relativ neu auf dem Gymnasium war, haben die Abiturienten of noch Busreisen mit Freunden gebucht. Oft in große europäische Städte oder durch Teile von Amerika.
Auf einmal gingen kam dann der neue Trend: Australien.
Die ersten Australien-Traveler schienen noch relativ exotisch, aber schon bald gingen sehr sehr viele.
Kleine Gruppen buchten ihre Flüge, packten ihre Rucksäcke und zogen los um sich in Down-Under ganz dem Work& Travel zu widmen.
Heute ist Australien nichts mehr besonderes, es ist viel mehr die Norm.
Dann wurde angefangen nicht nur in Australien rumzureisen, sondern auch in Thailand, Bali, Vietnam etc.
Zudem werden die Gruppen immer kleiner.
Anstatt große Gruppen von 7 Leuten sind es heute mehr kleiner Dreiergrüppchen die man trifft.

Der neueste Trend scheint jedoch zu sein, ganz alleine zu verreisen.
Alleine verreisen. Das war eigentlich als uncool, langweilig, gefährlich und traurig abgestempelt. Wenn überhaupt eine Sache für ältere Menschen in irgendeiner Lebenskrise.
Nun aber nicht mehr!
Natürlich ist da manchmal vielleicht ein höheres Sicherheitsrisiko als wenn man immer in einer Gruppe unterwegs ist und natürlich fühlt man sich manchmal einsam (besonders dann wenn man kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht und sein Leid nicht mal teilen kann). Aber es gibt auch Gefahren wenn man in Gruppen reist und man kann sich definitiv auch in Gruppen einsam fühlen, oder sogar noch schlimmer: ausgeschlossen.
Ein Vorteil am alleine Reisen ist, dass man sich selber völlig neu erfinden kann. Man kann sich seine Grenzen neu setzen und die Person sein die man gerne wäre. Und mal ganz nebenbei: Es ist absolut unmöglich niemanden kennenzulernen.

Also ist heutzutage jeder versessen darauf gezwungen zu sein mit sich selber Zeit zu verbringen.Alleine zu Reisen.

Gerade vor ein paar Tagen erst, habe ich auf einem Cover eines Reisemagazins gesehen, dass der Trend “alleine Reisen” in einem Artikel  erklärt  und die Vorteile aufgelistet werden sollten.
Jeder will nun die Erfahrung machen ganz alleine mit sich zu sein. Jeder will gerne die Lektion lernen die einem das Inseldasein über sich und das Leben lehrt.
Aber nicht nur das alleine Reisen ist ein neuer Trend. Auch das Wählen exotischer Reiseziele wird immer populärer.
Raus aus unserer Komfortzone und ab ins Abenteuer.
Der Fokus liegt darauf, die Menschen und ihr Leben in anderen Teilen der Welt kennenzulernen, ihre Kultur zu verstehen und das was einem daraus nützlich erscheint ins eigene Leben adaptieren.
Platz 1 auf der Reise-to-do-Liste geht nicht mehr an das Great Barrier Reef.
Natürlich sind Sehenswürdigkeiten immer noch auf der Liste, aber sie sind nicht mehr der Hauptgrund einer Reise. Zumindest insofern ich das beurteilen kann.

Also was ich jetzt mache ist, ich gebe euch eine kleine geheime Liste. Nämlich die beliebtesten Reisetrends unter Vielreisenden. Orte an die man vielleicht gehen sollte, bevor sie endgültig von Touristen und Kreuzfahrtschiffen oder so überrannt werden.
So here we go:

  1. Taiwan
  2. Berlin, Deutschland ( ja wir haben den Ruf die trendigste und coolste Hauptstadt Europas zu haben, und New Yorker halten es für das New York für Europäer!)
  3. Argentinien 
  4. Iran ( wer hat noch nicht davon geträumt den persischen Charme mal live zu erleben? Und das Essen…)
  5. Usbekistan ( oder ein anderes Land in Zentralasien)
  6. Kroatien ( Viele Western wurden da unten gedreht, Tauchen kann man vergleichsweise günstig und schöne alte Städte gibt es auch noch)
  7. Austin, Texas ( es soll eine magische Stadt sein, definitiv auch auf meiner Liste!)
  8. Sri Lanka ( eine kleine Trauminsel und ein immer beliebteres Ziel)
  9. Island ( Alleine der Naturspektakel und der Moossuppe wegen ein interessantes Ziel!)

 

Diese Reiseziele sind alle sehr verschieden und da ist bestimmt für jeden etwas dabei!
Ich hoffe ihr habt ein bisschen Inspiration für den nächsten Urlaub gefunden.

Bis bald!

Das Inspirationsloch. /The Inspiration Disaster

Kennt ihr diese Tage wo einfach alles was ihr an Ideen habt furchtbar ist?
Ja. Die kenne ich auch. Noch gestern Nacht fand ich meine zahlreichen Ideen so umwerfend, dass ich aus dem Bett hüpfen und direkt in die Tasten schlagen wollte. Auch am Tag davor und dem davor fand ich die Ideen noch gut.
Jetzt aber eben nicht mehr.
Wahrscheinlich finde ich sie morgen wieder gut.
Aber nicht nur das, es fühlt sich auch an, als hätte ein schwarzes Loch alle meine Erinnerungen an meine Reisen und an gesammelten Erfahrungen geschluckt.

Wenn ich so darüber nachdenke, könnte es daran liegen, dass ich mir gestern auf YouTube den Trailer von “Keeping up with the Kardashians” angeschaut habe. Nur den Trailer und trotzdem hatte ich schon das Gefühl, dass zahlreiche Gehirnzellen just in diesem Moment einen qualvollen Tod erlitten haben.
Die blöde Anfangsmelodie habe ich immer noch im Kopf und hält mich davon ab mir wichtige Dinge zu merken.
So  verzweifelt habe ich heute schon nach einem anderen Thema als dem geplantem gesucht, dass ich kurz davor war eine Ode an die Jogginghose zu schreiben.
Die reinste Katastrophe.

Also beschreibe ich heute einfach mal mein Inspirationsloch, in der Hoffnung, es damit zu überwinden.
Genau genommen brauche ich nur einen guten Einstieg in das Thema, das ich für heute angedacht hatte. Aber der Kreativbereich meines Gehirns streikt.
Nagut, das akzeptiere ich. Als ich gestern den Schreibfluss unterdrückt habe, war es gar nicht happy-dafür kriege ich jetzt wohl die Quittung.

 

Damit ihr einen Weg aus diesem Loch findet habe ich hier ein paar Tips für euch, hoffentlich habt ihr dann bahnbrechende Ideen!

1.Falls ihr nach einer neuen Überschrift für einen Artikel o.ä. sucht empfehle ich:
https://www.portent.com/tools/title-maker

2.In einem Lexikon blättern und die Beschreibung von willkürlich ausgewählten Wörtern zu lesen.
Die meisten von euch, haben wahrscheinlich kein Lexikon mehr, aber einen ganzen Wikipedia-Eintrag lesen ist auch ein bisschen viel verlangt.

3.Durch sein Telefonbuch scrollen um sich an Menschen zu erinnern mit denen man schon eeeeewig mal wieder Kontakt aufnehmen wollte, weil man damals unvergessliches zusammen erlebt hat. (Unvergesslich nur im Normalfall,also wenn man gerade nicht ganz tief in einem Inspirationsloch sitzt).

4.Mit Menschen sprechen.
Für manche scheint das nach einer doch eher radikalen Lösung zu klingen, aber ich schwöre es funktioniert! Sich mit Wohnbenachteiligten (ist das jetzt endlich politisch korrekt genug?), Künstlern oder Reisenden zu unterhalten, kann einem ein Feuerwerk an Ideen bescheren.
Die light Variante davon sind Bücher, Museen, Parks, “Peoplewatching” und natürlich Musik.

5.Das Problem ignorieren. ( Mein persönliche Favorit)

 

Obwohl ich nicht sicher war, ob ich heute was Zustande bringen würde, scheint das ja doch irgendwie der Fall zu sein.
Es ist jetzt kein Meisterwerk, aber auch nicht jede von Da Vincis’ Arbeiten war eine “Mona Lisa”.
Ich hoffe meine kleine Liste kann euch vor einem Inspirationsloch retten oder aus einem rausholen.

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Das wars dann jetzt für heute!
Ihr hört bald von mir!

 

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Do you also have these days when you think that all your ideas are horrible?
Yeah. Me too.
Only yesterday I was thrilled, thinking that my ideas for the next articles were great.
I was so excited about them, that I wanted to get out of my bed (which I usually never want) and start writing.
Also the day before yesterday and the day before, I was enthusiastic about my plans.
Well, NOT ANYMORE.
Maybe, tomorrow, after I have overcome my inspirational low point I will find my old enthusiasm again.
But not only am I suffering from an inspirational low point, I also have the feeling that I have forgotten all of my memories and experiences I have made.

The longer I try to find a reason for the black hole in my head I am beginning to believe it is the fault of the internet. I don’t even remember why, but for some reason I watched the “Keeping up with the Kardashians”-trailer on YouTube.
Only the trailer. But still, I almost felt how lots of my brain cells were suffering from a slow and painful death.
I am still having this bloody melody in my head, blocking up everything interesting and keeping me from reminding important information.

 

I was so desperate that I started writing an ode to sweatpants…
Do I even have to say it? A total disaster.

So that’s when I decided to write about my lack of ideas and enthusiasm.
Hoping that this will finally lead to better ideas or at least a good introduction for my planned topic. That’s all I’m asking for. 
But I accept that the creative part of my brain took a day off.  
I should have done this yesterday, then everything would have worked out as planned. So this is what I get from ignoring the need to write. 
I wouldn’t say I deserve it, but I will deal with it. 

Hoping to be able to save you from this horrible situation. 
So I made a short list for you. My top 5 to find inspiration.

1.My firts point is especially for writers, that are looking for new topics they could write about:
https://www.portent.com/tools/title-maker

2.Go and look for your old lexicon. By looking up random words and their descriptions it is easy to find something one can write about.

3.Scroll through your contact list. Remembering people that you wanted to talk to for soooo long, and remembering the good old times, can wash some of your part-time amnesia away.

4.Talking to people.
That might sound a little radical, but I swear it helps!
Talking to homeless people, artists and traveler is like an inspiration boost.
If that is too much for you, then museums, books, “people watching” and music is the softer version of this idea.

5.And finally my personal favorite: Ignoring the problem!

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Though I thought randomly starting to write, won’t lead to anything much. But it seems that I somehow managed to write something that is not totally awful.
I mean I can’t expect that all of my works are outstanding, or good. Not all of Da Vincis’ pieces were like the “Mona Lisa”.
 I hope my small list will help you out of this unbelievable annoying phase of no-inspiration paired with no-enthusiasm.

Well, that’s it for today.
You will hear from me soon!

 

Books on The Road…

“The world is a book, and those who do not travel, only read one page”
-Aurelius Augustinus-

Today I have a list for you guys.
My Top 10 books to read when you’re traveling or feeling that sense of  wanderlust.
Personally, I would never go on a trip without taking a book. Never. I’d rather leave without shoes.
I admit, that it happens to me that I take too many books, but I prefer it that way. And also I want real books, I don’t like e-books, it’s just not the same feeling.
But what I take on every of my trips and what I strongly recommend will be the topic of one of my next articles.
So here we go now:

 

1.The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry -by Rachel Joyce

2. Das Reisetagebuch eines Philosophen (The Travel Diary of A Philosopher)-by Graf Hermann Keyserling

3.Alice in Wonderland-by Lewis Carroll

4. In 80 days around the world-by Jules Vernes

5.Eat,Pray,Love- by Elizabeth Gilbert

6.Tschick- by Wolfgang Herrndorf

7.Stoppt die Welt, ich will aussteigen! -by Martin Krengel

8.Couch-Surfing in Iran-by Stephan Orth

9.Die beste Entscheidung unsere Lebens: Wie wir einfach loszogen und um die halbe Welt          reisten-by Philipp Dusch und Friederike Achilles

10.Gebrauchsanweisung für die Welt- by Andreas Altmann

Some of these books aren’t available in English yet.
But I am sure they will be translated, as every traveller would appreciate to have them in their backpack.

 

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“Die Welt ist ein Buch. Wer nicht reist, der liest nur eine Seite davon.”
-Aurelius Augustinus-

 

Hallo ihr Lieben!
Wie ihr sicherlich schon Oben gesehen habt, gibt es heute eine Bücherliste für euch.
Meine Top 10 Bücher fürs Reisen oder wenn einen das Fernweh packt.
Ich persönlich würde niemals ohne ein Buch verreisen. Niemals. Dann lieber ohne Schuhe. Aber was ich auf jede Reise mitnehme und auch weiterempfehle werdet ihr in einem der nächsten Artikel erfahren.

Und dann geht’s jetzt auch schon los:

1.Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry -von Rachel Joyce

2. Das Reisetagebuch eines Philosophen -von Graf Hermann Keyserling

3.Alice im Wunderland-von Lewis Carroll

4.In 80 Tagen um die Welt -von Jules Vernes

5.Eat,Pray,Love- von Elizabeth Gilbert

6.Tschick- von Wolfgang Herrndorf

7.Stoppt die Welt, ich will aussteigen! -von Martin Krengel

8.Couchsurfing im Iran -von Stephan Orth

9.Die beste Entscheidung unsere Lebens: Wie wir einfach loszogen und um die halbe Welt reisten-von Philipp Dusch und Friederike Achilles

10.Gebrauchsanweisung für die Welt- von Andreas Altmann

Tamy talks to…Alejandro

 

“One good thing about music, when it hits you, you feel no pain.”

-Bob Marley-

 

Hey there!
I have decided that my blog should be available in both, German and English, so right now I am still working on the translation of my first articles.

Today I want to tell the story of Alejandro.
I met him in Havanna.
Or actually it wasn’t meeting someone, like you meet people in Europe. He just appeared from somewhere.
David, Pablo and I were strolling around the streets looking for something to do. We had just finished Dinner and didn’t have any plans for the evening yet.
As always in the streets of Havanna we met some Amigos.
I don’t really know how it always comes down to this, but we ended up being quite a big group, singing together -Cuba.

Someone with a guitar joined us and soon we also had some rappers and salsa dancers.
Then I saw someone walking towards to our group. He wore a shirt with a jamaican flag and had dread locks.
He actually caught my attention, because he had a funny way to move.
The man walked like Jack Sparrow (Johnny Depp as a pirate). Also the way he looked at us, was so much like Jack Sparrow, that I couldn’t believe it. His facial expressions were so strong that I first thought he made fun of himself.
It turned out he didn’t.
He just moved different than all the other Cubans that I’ve seen.
Then he started to sing. But he didn’t join the song that we sang at that moment, he started to sing “Get Up, Stand Up”.

And honestly I have never heard a better Bob Marley imitation.
To me it sounded even better than Marley himself.
Maybe it was the warm Cuban night and all of us together making music that made it so special.
At some point he grabbed the shirt he had around his hip and explained proudly that this was the uniform he had to wear for work.
Alejandro works for some company that provides Cuba with electricity, and he believes that he has been given a great power being able to provide the people with light.
He passed his shirt around and everyone had to touch the old grey material.
I have never seen a person that was so happy about the own job.
When he talked about it, it sounded like he was having the perfect job.
That he didn’t get paid very well (which he admitted), didn’t really bother him.
I don’t know if that was because he drank already a whole lot of “El material ” (Rum, that is in small cans, called “planchidos” and stronger than Tequila) or if he was just a happy soul.
I like to believe that he is happy.

  

The whole time he kept on explaining how much he admired Bob Marley and proud he was that the T-Shirt he was wearing showed the Jamaican flag.
Then he told us about his biggest dream.

Alejandro, 40 years old, dreams about writing Bob Marleys mother an email.

He wanted to thank her for raising a man such as Bob Marley and he wanted to wish her all the best and tell her that he was praying for her. That she had given the world so much no one could even come close. He wanted to explain her how much his music and his talent had saved his life and made it so much better.
He had already planned the last sentence: God bless you.
That was the cutest thing that I have ever heard.
And suddenly I felt a bit weird. I think it was shame. I was ashamed of being so ignorant and wanting too much, instead of being very thankful for the small things.

When we dream, we dream very big.
We dream of being the best at something, of earning good money and maybe also the perfect family life. We dream of spending a luxurious holiday in a 5-star- resort in Hawaii, but for none of us an email is a dream.

Surprisingly I never saw Alejandro again.
Which I thought was impossible in Havana.
But I will never forget him and I hope I can manage to dream more the way he does.
I know for him the email is a big deal, as he doesn’t have anything like a laptop- but still I think it’s dreaming in small steps and we could all learn from that sort of thinking.
Being happier would be easier, I believe.
Moreover his dream isn’t about him becoming anything more, but thanking someone else. Giving someone else a good feeling, making someone smile.
The sparkle in his eyes when he thought about his dream really touched my heart, and not only me but also my european friends still think about him a lot. Not because of his outstanding way of moving and acting, or his talent. But because of his way of thinking.

That was it for today.
I will translate this article into German very soon.
You will hear from me!