Niyama Yoga-Weisheiten To Go-Part 3

Tapas. Das dritte Niyama. Also die dritte Verhaltensempfehlung im Umgang mit sich selbst.
Tapas beinhaltet Selbstdisziplin, Zielorientierung, Willenskraft und Beharrlichkeit.
Okay, zugegeben. Auch ich habe zuerst an spanische Köstlichkeiten gedacht.
Aber immerhin führte das dann zu einer guten Eselsbrücke. Denn in Selbstdisziplin und Willenskraft muss ich mich beim Anblick von Tapas definitiv noch üben.
Mhh ich kriege schon wieder Hunger…aber ich schweife ab.
Also zurück zum Niyama Tapas.

“Rede und handle immer mit Achtsamkeit. Verrichte alle deine Handlungen voller Konzentration. Strenge dich an, alles was du tust, so gut wie möglich zu machen.”

Achtsamkeit. Vermutlich ein sehr wichtiger Punkt um jeden Tag etwas glücklicher zu werden.
Wenn ich nicht den Autopilot mal ausgeschaltet hätte, dann hätte ich wohl schon so einiges verpasst.
Das Interessante ist, dass Achtsamkeit für mich untern anderem auch Entspannung bedeutet. Aber seitdem ich versuche achtsamer zu leben, bin ich viel produktiver und habe viel mehr Energie obwohl ich auch sehr viel mehr Zeit damit verbringe für mich zu tun als vorher.
Ich habe also mein Leben entschleunigt aber gleichzeitig habe ich viel mehr in meinem Leben.
Vielleicht auch, weil ich festgestellt habe welche Sachen ich in meinem Leben brauche und haben möchte und welche nun mal eben nicht.
Da ist es natürlich auch klar, dass ich viele Dinge mit mehr Freude tun kann und mir mehr Zeit für alles nehmen kann.
Es fällt mir leichter mich auch auf ungeliebte Aufgaben zu konzentrieren und besonders auch ein bisschen mehr Selbstdisziplin an den Tag zu legen.
Das fängt bei kleinen Dingen an. Ich muss mich nicht jeden Tag zwingen 3 Stunden lang etwas zu tun, dass ich hasse.
Aber wenn ich jeden morgen direkt 15 Minuten nervige aber notwendige Arbeiten erledige, dann gewöhne ich mich sanft daran und das funktioniert dann auch in anderen Bereichen des Lebens.
Das Schöne ist, dass eine Arbeit die man mit ganzem Herzen verrichtet sehr viel befriedigender ist, als eine Arbeit die man mal nebenbei eben so gemacht hat.
Abends weiß man dann nämlich: “Heute habe ich wieder etwas gemacht. Dinge die mir Spaß machen und Dinge die ich nun mal erledigen musste und alle habe ich so gewissenhaft wie möglich erledigt.”
Das ist doch deutlich besser als: “Naja dann morgen eben, ich kann es ja noch dazwischenquetschen.”

 

Achtsamkeit ist ja heutzutage ein Trendwort. Jeder schreibt darüber und jeder weiß wie gut es ist. Manch einer setzt es um.
Es ist so omni-present wie sämtliche (und meist täglich wechselnde) foodtrends.
Aber aus Erfahrung kann ich sagen: Da ist etwas dran.
Und zur Achtsamkeit haben uns schon Yogis vor Tausenden Jahren geraten. Jetzt hört die Menschheit wohl endlich mal hin und ich bin froh, dass auch ich das endlich tue. Einfach mal zuhören.

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