Remembering Some Great Female Adventurers/ Große Frauen und Abenteurerinnen

Today I want to pay tribute to all the female adventurers that we tend to forget.
They inspire me and I appreciate what they made possible.
Their steps may have been baby steps, but even the longest trip starts with the smallest first step.

People say a well-educated woman is a dangerous woman. I guess this is exactly how it is.

I mean, why were there mostly witches that were burned and not wizards (see the salem processes)? And a huge number of those “witches” were doctors and healers. Some of them were even able to read (e.g. Hildegard von Bingen).
We all know Christopher Columbus, Neil Armstrong, Roald Amundsen and Messner.
But do we ever really talk about Amelia Earhart, Gudrídur Thorbjarnardóttir (who found America 500 years before Columbus did) or Grace O’Malley?

Amelia Earhart is probably the most well-known of the three women that I mentioned. Sadly she was missed since a flight over the pacific. But this woman was extraordinary.
She was a great role model for a lot of women in her time and she fought for equal rights for women. Somehow she is still a role model for our generation I guess.
She worked and worked and worked to get what she wanted. There was no “no” for her.
To pay for her pilot’s license she had 28 jobs, as her parents refused to help her. And it only took her six months to be able to buy the license and her first own airplane.
A man would have never had such a hard time to be able to fly. There would have been a lot of people that would have wanted to be part of such an expedition.
Just because she wanted to be free and she didn’t fit in, there was no one there to help her fulfill her dreams.

Grace O’Malley was an Irish pirate, born as daughter of a clans chief.
Not only did she speak 5 languages (fluently!) and learned the arts of navigating, but also was she known as the “Pirate Queen”.
She built castles and grew so strong and powerful that in the end she was also a thread to Queen Elizabeth I. of England.

Gudridur Thorbjarnardottir was probably the most travelled woman of the early middle ages. Born in Iceland she travelled to many different countries and her son was the first American with European background.
Furthermore she was one of the first Christians in Iceland. And after her pilgrimage to Rome (where she met the Pope), she decided to live the rest of her life as a nun.

They all had one thing in common:
They didn’t just accept the conditions how they were.
They believed that women are as good as men and that women deserve the rights to do whatever they want to.
And that there is nothing that women can’t do, that only a man could do.
Because we are just as strong as men are. These women had to work twice as hard as a man in their time had to, to achieve what they achieved. And they deserve more than respect, but also that-from time to time- we stop and think of them.

 

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Heute möchte ich an ein paar große weibliche Abenteurerinnen, Entdeckerinnen und ja, Heldinnen erinnern, die wir leider allzu oft vergessen.
Es sind Frauen die mich inspirieren und deren Leistungen ich wirklich zu schätzen weiß.
Vielleicht waren ihre Schritte klein, und Frauen wie diese selten, aber jede große Reise fängt mit dem ersten Schritt an. So klein dieser auch sein möge.

Man sagt eine belesene Frau, ist eine gefährliche Frau.
Und ich glaube, dass das stimmt.

Ich erinnere an dieser Stelle mal an Hexenverbrennungen. Die meisten Menschen die der Hexerei angeklagt wurden, waren weiblich (s. Die Salem-Prozesse) und oft vergleichsweise gut gebildet. Viele waren Ärztinnen oder Heilerinnen, einige konnten sogar lesen ( z.B.: Hildegard von Bingen).
Wir alle kennen und ehren Christoph Kolumbus, Neil Armstrong, Ronald Amundsen und Messner. Große Helden und Pioniere.
Aber wann erinnern wir uns wirklich an Amelia Earhart, Gudridur Thorbjarnardottir (welche Amerika 500 Jahre vor Kolumbus entdeckte) oder Grace O’ Malley?

Amelia Earhart ist von den oben genannten noch der vermutlich geläufigste Name.
Leider wurde seit ihrem Flug über den Pazifik jede Spur von dieser außergewöhnlichen Frau vermisst.
Sie war vermutlich schon zu ihrer eigenen Zeit ein Vorbild für junge Frauen. Die Abenteurerin und Frauenrechtlerin kämpfte um gleiche Rechte für Frauen und behauptete sich gleichzeitig in einer von Männer dominierten Berufsgruppe.
Irgendwo ist sie wohl auch für unsere Generation noch ein Vorbild.
Sie arbeitete unablässig um zu bekommen was sie wollte. Für sie gab es kein “Nein”.
Um ihre Fluglizenz zu bezahlen nahm sie 28 verschiedene Jobs an, da ihre Eltern sie nicht unterstützen wollten.
Und bereits nach einem halben Jahr konnte sie diese Lizenz zahlen und kaufte sich ihren ersten eigenen Flieger.
Ein Mann wäre zu jener Zeit eher unterstützt worden. Wieviele Investoren wohl gerne irgendwie an einer Flugexpedition teilgehabt hätten? Aber Amelia Earhart war kein Mann und das Leben deshalb nicht gerade ein Zuckerschlecken.
Niemand unterstütze ihre Träume weil sie frei und unabhängig sein wollte. Weil sie nicht in die ihr vorgeschriebene Schublade passte. Ich nehme an, sie jagte dem ein oder anderen ein bisschen Angst ein. 😀

Grace O’ Malley lebte deutlich früher als Amelia Earhart ( das hier geht chronologisch sozusagen rückwärts).
Sie war eine irische Piratin, geboren als Tochter eines Clan Chiefs.
Sie sprach nicht nur fünf Sprachen (fließend!), sondern sie war auch bewandert in der Kunst des Navigierens und bekannt als “Piraten Queen”.
Sie eroberte und baute zahlreiche Burgen. Ihre Macht auf See und an Land wuchs stetig. Irgendwann war sie sogar so mächtig, dass sie eine Gefahr für Elizabeth I. von England darstellte.
Aber sie war keine Frau in Männerkleidern.
Zwischen dem ganzen Erobern und Machterweitern heiratete sie zweimal und gebar auch einige Kinder. Emanzipiert und trotzdem Familie haben- ja es geht!

Gudrídur Thorbjarnardóttir war vermutlich die vereisteste Frau des frühen Mittelalters.
Geborene Isländerin und Weltbürgerin. Mit ihren verschiedenen Ehemännern und auch alleine bereiste sie viele Länder, anstatt zuhause zurückgelassen zu werden.
Ihr Sohn war vermutlich der erste Amerikaner mit europäischem Hintergrund.
Aber nicht nur was das Reisen betrifft war sie eine Art Pionierin. Sie war auch eine der ersten Christen auf Island. Nach einer Pilgerreise nach Rom, wo sie den Papst traf, entschied sie schließlich den Rest ihres Lebens als Nonne zu verbringen.

 

Diese ganzen Frauen hatten eine Sache gemeinsam:
Sie akzeptierten die Umstände in die sie hineingeboren wurden nicht einfach so. Die Regeln waren für sie nicht unantastbar, sondern etwas das man in Frage stellt.
Sie glaubten daran, dass Frauen genauso gut wie Männer sind und dass sie absolut in der Lage dazu sind, das zu tun was Männer auch tun.
Weil Frauen genauso stark sind wie Männer.
Diese Frauen mussten doppelt so hart arbeiten als ein Mann das hätte tun müssen um dahin zu kommen wo sie hinwollten.
Meiner Meinung nach verdienen diese Frauen allen Respekt. Ihr kleiner Kampf hat uns Frauen heute dahin gebracht wo wir jetzt sind.Aber sie verdienen nicht nur unseren Respekt, sondern auch, dass wir uns von Zeit zu Zeit an sie erinnern. Sie im selben Atemzug nennen wie männliche Pioniere. Denn es sind nicht nur “für eine Frau ” herausragende Leistungen und Kampfgeist, sondern für alle.
Also vielleicht, können wir alle ab und zu auch an die großen Heldinnen der Geschichte denken und ihr Andenken in Ehre halten, nicht nur das der Helden.

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